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Die besten Side By Side Kühlschränke | TOP #10

Side by Side Kühlschränke sind echte Raumwunder. Eine andere Bezeichnung für die großen Kühlgeräte mit Charme ist Amerikanischer Kühlschrank. Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten sind die großen Kühl-Gefrierkombinationen mit fast unbegrenztem Stauraum Standard. Manch europäisches Pendant wirkt daneben fast wie eine Minibar. Mittlerweile erfreuen sich die Elektrogeräte auch hier großer Beliebtheit. Wir beantworten alle wichtigen Fragen und stellen die Bestseller vor.

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Letzte Aktualisierung am 2.07.2022 um 23:01 Uhr. Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen über Affiliate Links. Produktbilder: Amazon Product Advertising API

Side by Side Kühlschrank integrieren?

Ein Side by Side Kühlschrank lässt sich grundsätzlich in die Küche integrieren. Dabei sollte man aber ein paar Dinge beachten. Beim Planen einer neuen Küche sollte berücksichtigt werden, dass diese eine deutlich längere Lebensdauer hat als der durchschnittliche Kühlschrank. Bei Kühlgeräten kann man von einer Nutzungsdauer von etwa 10 Jahren ausgehen. Danach kauft man einen anderen Kühlschrank. Vielleicht möchte man dann gar keinen Side by Side Kühlschrank mehr. Und selbst wenn – die Abmessungen sind zwar bei vielen Modellen ähnlich, jedoch nicht identisch. Es empfiehlt sich deshalb grundsätzlich, etwas Raum zu lassen und mit Blenden die man jederzeit anpassen kann, auch einem größeren Gerät Platz schaffen zu können. Sollte man irgendwann einen kleineren Kühlschrank kaufen, kann man sich bereits vorab Gedanken machen, wie man den Raum später nutzen könnte und wo der neue Kühlschrank sich integrieren lässt.
Küchenschränke haben meist eine Tiefe von 60 cm, Amerikanische Kühlschränke mindestens 70 cm. Die Kühlgeräte stehen also etwas hervor, was durchaus Sinn macht. Andernfalls ließen sich die Türen nämlich nicht komplett öffnen. Verblendet man den Kühlschrank, sollte dieser Umstand ebenfalls beachtet werden. Die Luft sollte auf der Rückseite zirkulieren können. Am besten das Küchensegment in das der Kühlschrank integriert ist, ist nach oben hin offen. Dies sollte auch bei der nachträglichen Installation berücksichtigt werden.
Wenn die hervorstehenden Türen nicht gefallen, kann man den Kühlschrank auch parallel einbauen. Der Aufwand ist aber etwas größer. Der Abstand zu Küchenschränken oder Wänden muss größer sein. Links, rechts und über dem Kühlschrank muss so viel Platz gelassen werden, dass die Türen noch geöffnet werden können. Die Lücken werden entsprechend mit einer Blende verschlossen, die etwa 10 cm weiter hinten sitzt. Zwar ist das Kühlgerät hier parallel zur Küche und bildet eine Einheit – eine Lücke bleibt dennoch. Was optisch die schönere Lösung ist, ist reine Geschmackssache. Einige Hersteller bieten hierfür sogar einen Einbausatz an.

Festwasseranschluss oder Wassertank?

Amerikanische Kühlschränke sind mit beiden Varianten und natürlich auch ohne erhältlich. Beide Lösungen haben Vor- und Nachteile und sind nicht für jeden gleichermaßen geeignet. Wer sich für welches System entscheiden sollte hängt hauptsächlich von den Nutzungsgewohnheiten ab.
Festwasseranschluss: Ausführungen mit Festwasseranschluss machen vor allem dann Sinn, wenn große Mengen Wasser konsumiert werden. Und das möglichst regelmäßig. Sammelt sich Wasser im Rohrsystem und steht dort eine Weile, können Mikroorganismen wie E. coli oder Legionellen vermehren. Je länger das Wasser in der Leitung steht, je größer ist die Gefahr. Um die erforderliche Hygiene sicherzustellen sollte das Wasser deshalb nur wenige Stunden alt sein wenn es dem Side by Side Kühlschrank entnommen wird. Andernfalls sollte man es mindestens 10 Sekunden laufen lassen, ehe man es trinkt. Bei einem Kühlschrank mit Festwasseranschluss äußerst unpraktisch. Außerdem sollte man sich vorab über den Standort des Geräts Gedanken machen. Je weiter es von einem Wasseranschluss entfernt steht, je länger muss auch der Schlauch sein, mit welchem es angeschlossen wird. Ein langer Schlauch wiederum bedeutet, dass sich darin Wasser ansammelt und das bereits geschilderte Hygieneproblem verstärkt. Je näher der Kühlschrank am Wasseranschluss steht, desto besser. Man benötigt natürlich keinen separaten Anschluss. Mit einem Adapter kann man den Side by Side Kühlschrank mit Festwasseranschluss einfach unter dem Spülkasten anschließen. Grundsätzlich empfiehlt es sich zudem, einen externen Wasserfilter zu installieren. Dabei handelt es sich um einen röhrenartigen Filter, der mit Aktivkohle und Filterpads gefüllt ist. Befestigt wird er direkt zwischen dem Wasserschlauch und einem weiteren Schlauchstück, das den Filter mit dem Kühlschrank verbindet. Die Schlauchanschlüsse sind fest in den Filter integriert. Ersatzfilter sind in verschiedenen Ausführungen vom Hersteller oder als preiswerte Alternativprodukte erhältlich. Ausgetauscht ist ein Filter in wenigen Minuten. Neben externen Filtern gibt es auch Modelle, die einen integrierten Filter haben. Meist versteckt er sich unter einer Abdeckung auf der Rückseite des Kühlschranks. Der Austausch ist schwieriger und die Filter selbst deutlich teurer. Ob überhaupt ein Filter benötigt wird, muss genau abgewogen werden. Die Trinkwasserqualität in Deutschland ist so hoch, dass das Wasser nicht zwangsläufig gefiltert werden muss.
Wassertank: Ein Vorteil bei Ausführungen mit Wassertank ist, dass man keinen Festwasseranschluss benötigt und keine Rücksicht auf den Standort des Kühlschranks nehmen muss. Den Wassertank kann man zum Reinigen und Befüllen entnehmen. Praktischer ist es, ihn mit Wasserflaschen zu befüllen und nur zur Reinigung herauszunehmen. Anders als bei Modellen mit Wasseranschluss verliert man bei der Wassertank-Variante etwas an Stauraum im Kühlschrankinneren. Das Volumen des Tanks beträgt modellabhängig etwa 5 Liter. Wichtig beim Wassertank ist, das Wasser möglichst zeitnah zu verbrauchen oder alternativ regelmäßig zu wechseln. Bei hohem Verbrauch wie ihn Familien haben muss entsprechend oft Wasser nachgefüllt werden. Die Reinigung wird in vielen Haushalten nach anfänglicher Regelmäßigkeit oft vernachlässigt. Fällt einem der Behälter hinunter oder wird anderweitig beschädigt, bieten Hersteller in der Regel Ersatz an.
Crushed Ice ohne Festwasseranschluss:  Erhältlich sind auch Modelle mit Crushed Ice Funktion die ohne Festwasseranschluss auskommen. Das benötigte Wasser kommt aus einem Wassertank, der bei Side by Side Kühlschränken die ohne Festwasseranschluss Crushed Ice herstellen können in der Regel größer ausfällt als bei Modellen ohne die beliebte Funktion. Auch ein integrierter Wasserspender findet sich bei einigen Ausführungen die auf einen Wassertank setzen. Ein Side by Side Kühlschrank ohne Festwasseranschluss ist also nicht zwangsläufig mit Einschränkungen verbunden, auch wenn die Auswahl an erhältlichen Kühlschränken überschaubar ist. Auf einen Eiswürfelspender muss man jedenfalls nicht verzichten.
FAZIT: Beide Lösungen überzeugen und halten sich in puncto Vor- und Nachteile die Waage. Wer dem Kühlschrank viel Wasser entnimmt und den Eiswürfelspender regelmäßig nutzt fährt mit einem Gerät mit Festwasseranschluss am besten. Vorausgesetzt, ein Wasseranschluss befindet sich in der Nähe des Kühlschranks. Aber auch Ausführungen mit Wassertank haben einiges zu bieten. Zwar muss dieser regelmäßig gereinigt werden, doch auch hier gibt es Wasserspender und Eiswürfelfunktion. Wer von diesen Features eher weniger Gebrauch macht, kann ruhigen Gewissens zu einem Sidy by Side Kühlschrank mit Wassertank greifen.

Alle Vorteile auf einen Blick

Man hat massig Platz, um Lebensmittel aller Art unterzubringen und sinnvoll einzusortieren. Die vielen Zwischenlagen und Türfächer erleichtern einem die Kühlschrankorganisation und man findet alles gleich, ohne lange suchen zu müssen. Die Eyecatcher überzeugen aber nicht nur mit massig Stauraum, sondern sind auch technisch auf dem neuesten Stand. Charakteristisch sind die Flügeltüren, hinter denen sich links der Gefrierbereich und rechts der Kühlbereich befinden. Frisches Wasser und Crushed Ice gehören bei vielen Modellen zur Grundausstattung und lassen sich ganz bequem von einem in die Tür integrierten Barfach entnehmen – ohne den Kühlschrank dabei öffnen zu müssen. Hier hat man die Wahl zwischen einem Festwasseranschluss oder Wassertank. Einige Ausführungen sind mit vier Türen ausgestattet. Kühl- und Gefrierbereich sind noch einmal unterteilt. Öffnet man nur einen Teilbereich, entweicht weniger kalte Luft die durch wärmere Luft aus dem Raum verdrängt wird. So muss der Kompressor nach dem Schließen der Kühlschranktür weniger leisten und man spart Energie. Ein weiterer Vorteil von vier Kühlbereichen ist, dass man für jeden einen eigenen Temperaturbereich einstellen kann. Die meisten Modelle haben zwei separate Kühlkreisläufe. Nahe verwandt mit dem Side by Side Kühlschrank ist der sogenannte French Door Kühlschrank. Anders als bei der klassischen Side by Side Variante befinden sich unter den Flügeltüren die dem Kühlbereich entsprechen eine oder zwei Schubladen für das Gefriergut. Wuchtig, mit markanten Ecken und Kanten, aber einem edlen Erscheinungsbild ist der Amerikanische Kühlschrank ein solider und zuverlässiger Küchengeselle der auch einen visuellen Mehrwert bietet, wenn er richtig in Szene gesetzt wird. Üblicherweise aus Edelstahl versprüht er seinen Charme in großen und kleinen Haushalten, die viel Stauraum benötigen. Familien finden in den üblicherweise aus Edelstahl gefertigten Geräten einen soliden Allrounder mit Format.

Worauf es ankommt - die wichtigsten Kriterien

  • Preis & Gesamtkosten:
    Ein entscheidendes Kriterium beim Kauf eines Kühlschranks sind in der Regel die Anschaffungskosten. Bei Side-By-Side-Kühlschränken liegen diese grob in einem Bereich zwischen 500 und 2000 Euro. Wenn es das zur Verfügung stehende Budget hergibt, sollte man möglichst ein Gerät kaufen, das auch wirklich den eigenen Ansprüchen und Anforderungen gerecht wird. Immerhin liegt die durchschnittliche Betriebsdauer von Kühlgeräten bei über 10 Jahren. Neben dem Kaufpreis sollte man aber immer die laufenden Kosten im Auge behalten. Immerhin verbrauchen Kühlschränke auch Energie – und die wird mit steigender Tendenz immer teurer. Wir empfehlen, die voraussichtlichen Gesamtkosten über einen Zeitraum von 10 bis 15 Jahren zu errechnen. Dazu addiert man einfach den Kaufpreis des Kühlschranks mit den Stromkosten über diesen Zeitraum. Wie man diese errechnet, verraten wir im nächsten Abschnitt.
  • Stromverbrauch & Betriebskosten:
    Hersteller sind verpflichtet, den jährlichen Stromverbrauch neben weiteren Angaben wie der Energieeffizienzklasse in Kilowattstunden (kWh) auf dem sogenannten Energielabel aufzuführen. Der Energieverbrauch eignet sich nicht nur dazu unterschiedliche Geräte miteinander zu vergleichen, sondern lässt Rückschlüsse auf die laufenden Kosten zu. Wenn ein Kühlschrank einen angenommenen Stromverbrauch von 200 kWh pro Jahr hat und der Preis des Stromanbieters pro Kilowattstunde bekannt ist, kann man die jährlich anfallenden Kosten berechnen. Liegt der Strompreis bei 30 Cent pro Kilowattstunde, ergäben sich daraus Kosten in Höhe von 60 Euro pro Jahr. Da ein Side-By-Side-Kühlschrank in der Regel 10 Jahre oder länger im Einsatz ist, sollte man auch die langfristigen Kosten errechnen um einzelne Geräte miteinander vergleichen zu können. Sinnvoll sind Zeiträume von 5, 10 und 15 Jahren. Oft entpuppen sich Modelle mit einem höheren Anschaffungspreis als die günstigere Variante – weil sie weniger Strom verbrauchen und die laufenden Kosten daher niedriger sind.
  • Energieeffizienzklasse:
    Die Energieeffizienzklasse gibt Auskunft darüber, wie effizient ein Gerät Energie in Kühlleistung umsetzen kann. Wichtig zu wissen ist hierbei, dass sich die Effizienz immer auf die Spezifikationen des jeweiligen Gerätes beziehen. Bei der Berechnung der Energieeffizienz spielen der Nutzinhalt in Litern und der Anteil von Kühl- und Gefrierfächern eine bedeutende Rolle. Die Energieeffizienzklasse sagt aber nichts über den absoluten Stromverbrauch aus. Wenn zwei Kühlschränke der selben Effizienzklasse sich in puncto Stromverbrauch deutlich unterscheiden liegt dies daran, dass bei Geräten mit dem selben Nutzinhalt eines mit einem größeren Gefrierteil ausgestattet ist der entsprechend mehr Energie verbraucht oder aber einer der Kühlschränke schlicht weniger Nutzinhalt und damit weniger zu kühlendes Volumen hat als das größere Modell.
  • Lautstärke:
    Es ist nur eine zweistellige Zahl der in der Regel das Kürzel „dB“ folgt. Aber dieser Wert entscheidet darüber, ob man später einen Kühlschrank in den eigenen vier Wänden stehen hat den man gar nicht wahrnimmt oder ein Gerät, das einem die Ohren wegbrummt, einen um das Fernsehvergnügen bringt oder gar aus dem Schlaf reißt in kleinen Wohnungen. Die Luftschall- oder Geräuschemissionen werden stets in Dezibel (dB) angegeben und stehen für die Lautstärke des Kühlschranks. Side By Side Kühlschränke liegen in der Regel in einem Bereich zwischen 35 und 45 Dezibel. Auch wenn es immer auf den Standort, die Gegebenheiten vor Ort und das subjektive Lärmempfinden ankommt – wer empfindliche Ohren hat sollte die 40-Dezibel-Marke möglichst nicht überschreiten. In der Praxis wird der ein oder andere Verbraucher von seinem Wunschkandidaten zeitweilig aber auch positiv oder negativ überrascht. Im Idealfall hält man deshalb nach Erfahrungswerten und Rezensionen Ausschau, die auf die Lautstärke eingehen. Billige Kompressoren von minderer Qualität bei extrem günstigen Kühlschränken können in einigen Fällen zudem für untypische Geräusche sorgen, die durch die Dezibel-Angabe nicht abgebildet werden. Diese reichen von Klopfen bis Gluckern und sind extrem lästig.
  • Festwasseranschluss – ja oder nein?
    Charakteristisch für einen Side-By-Side-Kühlschrank ist ein Festwasseranschluss der nicht nur für gekühltes Wasser sorgt, sondern fast immer auch die Herstellung von Eiswürfeln oder Crushed Ice ermöglicht. Sowohl kaltes Wasser als auch Eis kann man dann meist aus dem Barfach entnehmen, welches in eine der Kühlschranktüren integriert ist. Man muss nur sein Glas darunter halten und den Hebel für Wasser oder wahlweise Eis antippen und schon wird das Glas gefüllt. Das entscheidende Merkmal ist, dass man den Kühlschrank hierzu nicht öffnen muss. Alternativ zum Festwasseranschluss gibt es Modelle die gar kein Wasser bereitstellen und eine ausreichend große Auswahl an Kühlschränken mit Wassertank. Der Vorteil besteht darin, dass kein Festwasseranschluss benötigt wird und der Kühlschrank überall platziert werden kann. Der Nachteil ist, dass man den Wasserbehälter regelmäßig sehr gründlich reinigen und das sich darin befindende Wasser von Hand auswechseln muss. Sollte sich ein Festwasseranschluss realisieren lassen, sind dafür geeignete Kühlschränke oft die bessere Wahl.
  • Aufteilung & Verarbeitungsqualität:
    Wichtig ist auch, dass der Kühlschrank eine gute Aufteilung hat und möglichst viele Möglichkeiten zur flexiblen Anpassung des Kühl- und Gefrierfachs zulässt. Höhenverstellbare Türfächer und Ablagen sind wichtig und man sollte den Innenraum immer genau betrachten und in Gedanken durchgehen, wo man später was einräumen könnte und wie man das Innenleben gestalten und anordnen könnte um alles unterzubringen und Ordnung zu haben die man möglichst ohne Mühe einhalten kann. Alles sollte zudem schnell erreichbar sein, damit das Gerät nicht unnötig lange geöffnet bleibt und so mehr Energie verbraucht. Auch die Verarbeitungsqualität ist ein Kriterium welches man nicht vernachlässigen sollte. Oft zeigt diese sich bereits beim Blick ins Kühlschrankinnere. Hochwertige Fächer, Schubladen und Ablagen, Metallapplikationen die für optische Akzente sorgen und dem Kühlschrank eine edle Note verleihen und Materialien von hoher Qualität innen wie außen sollten selbstverständlich sein. Zumindest wenn man sich im mittleren Preissegment orientiert. Bei High-End-Geräten darf es hier ohnehin keine Kompromisse geben.

    • Nutzinhalt: Unter dem Nutzinhalt versteht man den zur Verfügung stehenden Stauraum in Litern. Entscheidend ist immer die Netto-Angabe. Bei Side By Side Geräten oder Amerikanischen Kühlschränken hat man einen sehr geräumigen Kühlteil und einen Gefrierteil der in der Regel etwas weniger groß ist. Die richtige Größe hängt natürlich davon ab, wie viele Personen den Kühlschrank nutzen werden. Aber auch die persönlichen Einkaufs- und Ernährungsgewohnheiten spielen eine große Rolle. Wer viel einfriert oder auf Vorrat kauft, braucht natürlich ein geräumigeres Gefrierfach als jemand, der überwiegend frische Lebensmittel verzehrt und jeden zweiten Tag einkaufen geht. Eine Faustregel besagt, dass für 1-2-Personenhaushalte 70 bis 100 Liter ausreichen während für jede weitere Person noch einmal 40 bis 50 Liter zusätzlich einkalkuliert werden sollten. Beim Gefrierschrank sollte man etwa 40 bis 80 Liter pro Person rechnen wenn man eher nicht vor hat, Gefriergut und sonstige Lebensmittel langfristig zu lagern. Ist dies der Fall, sollten es schon 100 bis 120 Liter pro Person sein.
    • Abmessungen & Gewicht: Dass man vorab mit Zollstab oder Maßband genau abmisst wie groß der neue Kühlschrank sein darf, ist vermutlich für die meisten eine Selbstverständlichkeit. Was häufig nicht bedacht wird ist der Platz der benötigt wird, um beide Türen so weit öffnen zu können, um alle Bereiche im Inneren erreichen und alle Komponenten wie Abstellflächen Fächer zur Reinigung mühelos entnehmen zu können. Hier sollte man bei beschränkten räumlichen Gegebenheiten die Bedienungsanleitung zum gewünschten Modell online beim Hersteller abrufen und nach den Angaben suchen. Ist genug Platz vorhanden, kann man diesen Schritt natürlich auslassen. In jedem Falle sollte man sowohl auf der linken, wie auch auf der rechten und der Rückseite einen Mindestabstand von fünf Zentimetern zur Wand einhalten und diese Maße entsprechend zu den Abmessungen des Kühlschranks hinzuaddieren. Das Gewicht ist vor allem für den Transport entscheidend. Muss man das Gerät selbst (mit ein paar Helfern) die Treppe hinaufbefördern, sollte das Gewicht möglichst überschaubar sein. Bei Kühlschränken die 150 Kilogramm oder mehr wiegen zieht man am besten einen Fachmann zu rate der den Transport in die Wohnung zum Standort übernimmt. Es sei denn, man ist geübt, stark, hat viele Helfer und Selbstvertrauen. Dann kann man die Sache auch alleine angehen.
    • Standort: Der richtige Standort für Kühlgeräte ist von großer Bedeutung, denn er hat unter Umständen einen großen Einfluss auf den Energieverbrauch. Direkte Sonneneinstrahlung gilt es unbedingt zu vermeiden. Sollte dies aus Mangel an Alternativen nicht möglich sein – schließlich hat man in vielen Fällen keinen Spielraum und es gibt nur einen möglichen Platz für den Kühlschrank – sollte man zumindest in der warmen Jahreszeit den Rolladen der dafür verantwortlichen Fenster ein Stück herunter lassen oder sie mit Jalousien ausstatten. Sonst läuft der Kompressor unter Umständen ununterbrochen auf Volllast, um die optimalen Kühlschranktemperaturen halten zu können. Auch Wärmequellen unterschiedlichster Art sollte man in unmittelbarer Nähe zum Side-By-Side-Kühlschrank vermeiden. Weder Heizkörper noch Backofen oder Spülmaschine sollten dem Gerät auf die Pelle rücken. Je höher die Umgebungstemperatur des Kühlschranks ist, je höher muss auch die Kühlleistung ausfallen, um die optimalen Temperaturbereiche einzuhalten. Es sollte aber weder zu warm noch zu kalt sein, sonst kann es zu Problemen kommen. Auskunft über die optimalen Umgebungstemperaturen gibt die Klimaklasse.
    • Klimaklasse: Die Klimaklasse bezieht sich auf den optimalen Temperaturbereich welcher einen reibungslosen Betrieb ermöglicht. So lange die Raumtemperaturen diesen Bereich nicht über- oder unterschreiten, kommt es weder zu Betriebsstörungen noch Ausfällen oder Defekten am Gerät. Der Hintergrund ist, dass die meisten Hersteller ihre Kühlschränke international vertreiben und die klimatischen Bedingungen in den Zielländern teilweise stark voneinander abweichen. Aber auch wenn man Kühlgeräte außerhalb der eigenen vier Wände in welchen Zimmertemperatur vorherrschen sollte betreiben möchte sind die Klimaklassen von Relevanz. Beispielsweise beim Betrieb im Keller in dem es im Winter sehr kalt wird oder unter dem Dach, wo im Sommer zeitweilig schon einmal tropische Temperaturen vorherrschen können. Insgesamt gibt es vier Klimaklassen. Die meisten Geräte decken mehrere Temperaturbereiche ab und man findet in der Produktbeschreibung mehrere Klimaklassen die stets mit ihrem Kürzel angegeben werden. Hier eine Übersicht über alle Klimaklassen:
      SN (Subnormal) +10 bis +32 Grad Celsius
      N (Normal) +16 bis +32 Grad
      ST (Subtropisch) +16 bis +38 Grad
      T (Tropisch) +16 bis +43 Grad
    • Bedienung & Einstellmöglichkeiten: Eigentlich alle neuen Side By Side und French Door Kühlschränke sind mit einem Touch Display ausgestattet das zum einen Auskunft über die vorgenommenen Einstellungen, aktivierten Funktionen und Kühlschranktemperatur in Kühl- und Gefrierteil gibt und zum anderen ganz einfach und meist intuitiv bedient werden kann um die gewünschten Einstellungen vornehmen zu können. Die Bedienbarkeit und Benutzerfreundlichkeit ist eigentlich bei allen namhaften Herstellern sehr gut und nachdem man sich mit den Möglichkeiten vertraut gemacht hat benötigt man in der Regel auch die Bedienungsanleitung nicht mehr.
    • Features, Funktionen & Extras: Neben NoFrost und LowFrost gibt es zahlreiche weitere Funktionen, mit welchen Hersteller ihre Kühlschrank-Modelle anpreisen. Man sollte sich aber immer fragen, was man davon wirklich benötigt. Wer die Wärme einer Sitzheizung im Auto nicht leiden kann, braucht auch dieses Feature bei einem Neuwagen nicht. Es ist toll, wenn man diese Funktion – für alle Fälle – trotzdem hat. Aber nur, wenn sie keinen Aufpreis kostet. Beim Kühlschrank ist das was die Ausstattung anbelangt auch so. Viele Features sind unnötig und man sollte dafür nicht unnötig viel Geld ausgeben. Es sei denn, man kann es und es kommt auf einen Euro hin oder her nicht an. Ansonsten immer abwägen was das Gerät können muss und was für die eigene Situation wirklich sinnvoll und wichtig ist.

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