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ᐅ Die besten Side by Side Kühlschränke mit Wassertank

Side by Side Kühlschränke mit Wassertank können eine echte Alternative zu Modellen mit Festwasseranschluss sein. Sie sind aber nicht immer die bessere Wahl. Wo die Vor- und Nachteile liegen und welche Modelle besonders empfehlenswert sind, verraten wir in diesem Beitrag.

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Unser Favorit: Hisense RS650N4AC2 / RS650N4AF2 Side by Side Kühlschrank mit Wassertank (ohne Festwasser)

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Die Kühl-Gefrierkombination von Hisense überzeugt mit guter Preis-Leistung und gelungenem Design. Der Wassertank macht den Kühlschrank unabhängig von einem Festwasseranschluss und ist die Grundlage für Eiswürfel, Crushed Ice und Frischwasser direkt vom integrierten Barfach. Besonders praktisch ist die einfache Befüllung des Wasserbehälters, der sich wie eine Schublade herausziehen lässt. Auch die Reinigung ist schnell und unkompliziert erledigt.
Das Display ist übersichtlich und intuitiv bedienbar. Ganz in schwarz gehalten ist das Touch Electronic Bedienelement, das in Kombination mit der hellen LED-Beleuchtung und dem darunter liegenden Barfach zum Eyecatcher wird.
Erhältlich ist der Side by Side Kühlschrank von Hisense in zwei Farbvarianten. Im Edelstahl-Look präsentiert sich Modell RS650N4AC2*. Sehr ästhetisch ist auch die schwarze Ausführung RS650N4AF2*
Einen Akzent setzt die optische Trennung von Gefrier- und Kühlteil in Form eines vertikal verlaufenden Streifens. Eingearbeitete Griffmulden dienen zum Öffnen von Kühl- und Gefrierteil und bleiben dem Auge dabei verborgen.
Zu den Highlights gehören neben Eiswürfel-, Crushed-Ice- und Wasserspender ein zeitgemäßer Inverter Kompressor und die nützlichen Funktionen Super Cool und Super Freeze. Wird SuperCool aktiviert, senkt der Side by Side Kühlschrank die Temperatur im Kühlbereich für 3 Stunden auf 2°C ab. So werden frische Lebensmittel die gerade erst in den Kühlschrank gelegt wurden, schnell herunter gekühlt um die Haltbarkeit zu verlängern. Mit SuperFreeze lässt sich dieses Konzept auch für den Gefrierteil nutzen. Die Temperatur wird hier für maximal 52 Stunden auf niedrige -24°C herab gesenkt. So lassen sich auch größere Mengen an Lebensmitteln schnell einfrieren, was Vitamine und Mineralstoffe schont. Man kann SuperFreeze jederzeit abschalten und muss nicht auf die automatische Deaktivierung warten.
Im „Holiday“ Urlaubsmodus wird die Temperatur im Kühlschrankinneren auf 15°C angehoben, während sie im Gefrierschrank bei frostigen -18°C bleibt. So wird der Stromverbrauch reduziert, während man unterwegs ist.
Neben dem Türalarm der ertönt wenn der Kühlschrank mindestens 2 Minuten geöffnet ist gibt es noch eine Kindersicherung (Child Lock). Wenn man die Alarmtaste 3 Sekunden gedrückt hält, wird das komplette Display mit allen Tasten gesperrt, bis man es manuell auf die selbe Weise wieder entsperrt. So kann der Nachwuchs keine Einstellungen ändern, auch wenn das leuchtende Display noch so einladend aussieht.
Für einen eisfreien Kühlschrank sorgt die Total No Frost Funktion, die dafür sorgt, dass sich im Inneren kein Eis mehr bilden kann. Ein Teil dieses Systems ist Multi Airflow. Über Ventilatoren wird die kalte Luft gleichmäßig in dem jeweiligen Kühlteil verteilt um konstante und verlässliche Kühlschranktemperaturen zu erreichen.
Ein kleines Weinregal im Kühlregal macht in Chrom einiges her und ist ein praktisches Extra.

Fazit

Ein solider Side by Side Kühlschrank mit Wassertank, der in einem zeitlosen Design daherkommt und alles an Ausstattung und Funktionen mitbringt, was der durchschnittliche Haushalt benötigt.

Auf einen Blick

Abmessungen (HxBxT) 179 x 91 x 65 cm
Gewicht 99,7 Kg
Fassungsvermögen 499 Liter
Kühlteil 334 Liter
Gefrierteil 165 Liter
Energieeffizienzklasse E
Jährlicher Energieverbrauch 302 kWh
Stromkosten pro Jahr 120,80€ (bei 0,40€ / kWh)
Monatliche Kosten 10,07€ (bei 0,40€ / kWh)
Lautstärke 43 dB
Wassertank ja
Wasserspender ja
Eiswürfel ja
Crushed Ice ja
Funktionen & Features Total No Frost, Multi Air Flow, Super Freeze, Super Cool, Urlaubsmodus, Weinregal, ECO-Modus, Kindersicherung

Wassertank oder Festwasseranschluss?

Ein Festwasseranschluss hat den Vorteil, dass er beliebig große Wassermengen bereitstellen kann, ohne dass man einen Wasserbehälter befüllen muss. Besonders interessant ist er deshalb für Familien, die komplett auf Mineralwasser aus dem Supermarkt verzichten und auf den Wasserspender des neuen Kühlschranks umsteigen möchten. Auch für Büros ist der Festwasseranschluss die optimale Lösung. Der Nachteil von Geräten mit Wasseranschluss ist, dass Wasser in den Leitungen stehen bleibt, wenn der Wasserspender nicht regelmäßig genutzt wird. Für Abhilfe sorgt hier ein spezieller Wasserfilter, der alle 6 Monate getauscht werden sollte. Gefüllt sind diese Filter in der Regel mit Blockaktivkohle, die Chlor, Schwebstoffe und Geschmacksbeeinträchtigungen reduziert. Auch gefährliche Schadstoffe wie Quecksilber, Asbest, Blei und Benzol werden mit Wasserfiltern reduziert. Bei Ausführungen mit Wassertank kann man hingegen den Standort frei wählen und muss sich keine Gedanken um den Wasseranschluss machen. Auch die Gefahr eines Wasserschadens wird so ausgeschlossen. Das Befüllen und Reinigen des Wasserbehälters geht schnell und einfach. Auch der Wasserverbrauch lässt sich so genau bestimmen. Wer keine Unmengen an Wasser aus dem Kühlschrank lassen möchte und keine Unmengen an Eiswürfeln benötigt, fährt mit der Wassertank-Variante meist besser. Das Wasser schmeckt nicht abgestanden weil es zu lange in den Schläuchen verweilte und man muss so nicht erst ein paar Gläser Wasser ablassen. Allerdings sollte das Wasser im Tank spätestens nach drei Tagen gewechselt werden. Im Kühlteil des Side by Side Kühlschranks geht zudem etwas Platz verloren durch den Tank.

Ist Leitungswasser gesund?

Leitungswasser ist nicht nur deutlich günstiger als Wasser aus der Flasche, sondern auch noch viel umweltfreundlicher. Laut Umweltbundesamt und dem Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (ifeu) handelt es sich bei Trinkwasser sogar um das umwelt- und klimafreundlichste Getränk überhaupt. Gerade in Deutschland wird das Trinkwasser so streng kontrolliert, dass man es bedenkenlos trinken kann. Und zwar täglich, um damit den gesamten Flüssigkeitsbedarf abzudecken.
Wem das stille Leitungswasser nicht genug Pepp hat, kann auf einen Wassersprudler zurückgreifen. Auf dem Markt gibt es eine große Auswahl an Modellen unterschiedlicher Hersteller. Die Platzhirsche haben sich über viele Jahre bewährt und leisten in unzähligen Haushalten gute Dienste.
Trotz aller Vorteile spart man mit Wassersprudlern im direkten Vergleich mit günstigem Mineralwasser aus dem Discounter in der Regel aber kaum Geld. Die Kosten für das Befüllen der benötigten CO2-Kartuschen liegen üblicherweise zwischen 5 und 10 Euro. Meist werden die leeren Zylinder aber nicht vor Ort aufgefüllt sondern gegen volle Zylinder ausgetauscht. Eine Füllung reicht für etwa 60 bis 130 Liter gesprudeltes Wasser. Je nachdem, wie viel Kohlensäure üblicherweise in dem Getränk sein soll.

Frischwasser aus Wasserspendern ist genial für Umwelt und Geldbeutel

  • Wasser aus der Leitung kostet nur etwa 0,3 Cent pro Liter. Günstiges Wasser aus dem Supermarkt kostet mindestens 20 Cent pro Liter. Für diesen Preis bekommt man also etwa 60 Liter aus dem Wasserspender.
  • Kein Abfüllen in Glas- oder PET-Flaschen mehr an Quelle oder Brunnen vom Hersteller nötig
  • Kein Transport mehr in den Lebensmittelhandel und Getränkemärkte
  • Auch ein lokaler Getränkelieferservice wird überflüssig
  • Keine schweren Flaschen mehr schleppen
  • Keine Label, Verpackungen müssen mehr hergestellt werden
  • Wiederverwerten, Auswaschen und neu Befüllen inklusive Belabeln von Flaschen entfällt
  • Keine leeren Pfandflaschen oder Einwegflaschen mehr in Haus, Wohnung, Keller

Wassertank reinigen

Der Wassertank lässt sich mit warmem Wasser reinigen. Bei Ablagerungen, Verkalkung und Verunreinigungen oder Algen, kann man Hausmittel wie Essig oder Natron zur Entfernung dieser verwenden. Aber auch Zitronensäure stellt eine umweltfreundliche Alternative zu chemischen Reinigungsmitteln dar. Die Reinigung sollte wöchentlich, mindestens jedoch 14-tägig erfolgen. Das Frischwasser selbst sollte regelmäßiger gewechselt werden. Ein guter Richtwert sind drei Tage. Spätestens wenn es schal schmeckt, sollte man es austauschen. Wird der Wasserspender vorübergehend kaum oder überhaupt nicht genutzt, zum Beispiel im Winter oder während man im Urlaub ist, sollte man den Tank leeren und dann ausgiebig reinigen.

Stromverbrauch und laufende Kosten

Side by Side Kühlschränke bieten viel Stauraum, verbrauchen aber auch mehr Strom als kleinere Geräte. Die monatlichen Stromkosten kann man ganz leicht ausrechnen. Ein Blick auf das sogenannte Energielabel verrät nicht nur die Energieeffizienzklasse, sondern auch den jährlichen Stromverbrauch. Hersteller sind dazu verpflichtet, diese und weitere Angaben über Lautstärke, Nutzinhalt und Größe des Gefrierfachs zu machen. In unserem Beispiel liegt der Stromverbrauch bei 300 Kilowattstunden (kWh) pro Jahr. Die Strompreise steigen seit Jahren kontinuierlich an und dieser Trend wird auch die nächsten Jahre anhalten. Lag der durchschnittliche Strompreis 2021 noch bei knapp 32 Cent, muss man inzwischen schon tiefer in die Tasche greifen. Bis 2020 könnten die Energiepreise um bis zu 50 Prozent steigen. Weil die Nutzungsdauer von Kühlgeräten bei etwa 10 Jahren liegt, sollte man neben den monatlichen und jährlichen Kosten auch an die Jahre danach denken. Wir kalkulieren deshalb mit 36 Cent pro kWh. Nach einem Jahr fallen bei einem Verbrauch von 300 kWh Kosten in Höhe von 108 Euro an. Pro Monat lägen die Stromkosten bei 9 Euro und in 5 Jahren bei 540 Euro. Über die angenommene Gesamtnutzungsdauer von 10 Jahren lägen akkumulierten Ausgaben bei 1.080 Euro. Um die Gesamtkosten des Kühlschranks zu berechnen, kann man den Gerätepreis noch berücksichtigen. Unser Side-by-Side-Kühlschrank kostet 920 Euro und wenn wir nach 10 Jahren ein neues Gerät kaufen, haben wir genau 2.000€ ausgegeben. Diese Rechnung sollte man mit dem selben Strompreis bei allen Kühlschränken anwenden, die in Frage kommen. So erhält man einen soliden Vergleichswert und stellt vielleicht sogar fest, dass teurere Kühlschränke langfristig günstiger sein können, weil sie weniger Strom verbrauchen. Übrigens: Ob Festwasseranschluss oder Wassertank – auf den Stromverbrauch hat dies keinen Einfluss.
Natürlich weichen die Stromkosten von Kühlgeräten im Alltag von dem unter Laborbedingungen ermittelten Werten ab. Besonders wichtig ist es deshalb, Kühlgeräte so weit wie möglich von Wärmequellen entfernt aufzustellen, direkte Sonneneinstrahlung zu vermeiden und die Raumtemperaturen möglichst niedrig zu halte, ohne frieren zu müssen. Auch eine Änderung der Nutzungsgewohnheiten kann dazu beitragen, den Stromverbrauch zu reduzieren. Die Kühlschranktür sollte nicht zu lange geöffnet bleiben, was gerade in Familien häufig vorkommt. Auch bei großen Kühlschränken schleicht sich trotz massig Stauraum schnell Unordnung ein. Wer lange suchen muss, lässt die Kühlschranktür auch lange offen. So entweicht kalte Luft und wird durch wärmere Umgebungsluft ersetzt. Diese muss der Kompressor dann wieder auf die gewünschte Kühlschranktemperatur herab kühlen.

Wie laut darf ein Kühlschrank sein?

Kühlschränke laufen rund um die Uhr. In der Küche will niemand einen aufdringlichen Rabauken stehen haben, der ständig auf sich aufmerksam macht. An einen lauten Kühlschrank gewöhnt man sich in der Regel nicht und irgendwann frustriert er nur noch. Deshalb ist es wichtig, auch einen Blick auf die Geräuschemissionen zu werfen, die in Dezibel (dB) angegeben werden müssen. Mit der Zahl können die meisten Verbraucher aber wenig anfangen, weil sie sich überhaupt nichts darunter vorstellen können. Wie laut sind 40 Dezibel und wie groß ist der Unterschied von 39 zu 42 Dezibel? Die meisten Side by Side Kühlschränke bewegen sich zwischen 38 und 44 Dezibel. Eine große Bandbreite also, die mit fast allem aufwarten kann. 38 Dezibel sind tatsächlich sehr leise und kaum zu hören. Modelle mit 44 Dezibel sind zumindest in der Theorie hörbar. Aber was heißt das? Klingen sie vom Nebenzimmer wie ein Presslufthammer oder hört man sie nur, wenn man direkt davor steht?
Für den Lärm bei Kühlgeräten sorgt der Kompressor, welcher je nach Qualität Eigengeräusche produziert. Neben dem Laufgeräusch kann es aber auch dazu kommen, dass der Kompressor umliegende Kühlschrankelemente in Schwingung versetzt. Dann kommen auch noch Vibrationsgeräusche hinzu. Diese Problematik hat man hauptsächlich mit Billig-Kühlschränken, die neben hoher Lautstärke auch mit schlechter Qualität auffallen. Was nicht heißt, dass dieses Phänomen jedem günstigen Gerät auftritt und bei keinem teuren.
Kühlschränke mit weniger als 40 Dezibel sind sehr leise. Aber auch Geräte mit 40 Dezibel sind fast immer angenehme Zeitgenossen. Entscheidend ist hier auch die Wahrnehmung. Was für manche Menschen überhaupt kein Problem darstellt, empfinden andere schon als laut. Außerdem kommt es vor, dass die Angaben vom Hersteller in der heimischen Küche oftmals Zweifel aufkommen lassen, weil der Kühlschrank lauter ist, als erwartet. Auf der anderen Seite gibt es auch viele Verbraucher, die Geräte mit 44 Dezibel als angenehm leise bewerten. Passt das Gerät ansonsten zu einem und erfüllt alle Anforderungen, sollte man sich die Rezensionen anderer Kunden genau durchlesen und in Erfahrung bringen, ob es hier diesbezüglich Beschwerden und negative Kritiken gibt. Wird die Lautstärke nicht thematisiert oder das entsprechende Modell als leise eingestuft, sollten Bedenken ausgeräumt sein.

Side by Side Kühlschrank mit Festwasseranschluss?