Von Pommes und Kartoffelpüree bis zum Kartoffelsalat – aus den Erdäpfeln entstehen zahlreiche leckere Gerichte. Damit Kartoffeln bis zu ihrer Verarbeitung frisch und lecker bleiben, brauchen sie einen kühlen, dunklen und gleichzeitig luftigen Lagerort.
Kartoffeln im Kühlschrank lagern – ist das falsch?
Frühkartoffeln wachsen bis zu 90 Tage und enthalten weniger Stärke als die normale Speisekartoffel. Im Gegensatz zu dieser sind sie nicht länger als ein bis zwei Tage lagerfähig. Eine klassische Kartoffel hält bei richtiger Lagerung jedoch mehrere Monate.
Das Gemüse bevorzugt dafür einen dunklen und kühlen Ort. Vorzugsweise liegt die Lagertemperatur der rohen Erdäpfel zwischen vier und zwölf Grad Celsius. Im Gemüsefach eines Side-by-Side-Kühlschranks mit einer Temperatureinstellung von sieben Grad Celsius herrschen zehn bis zwölf Grad Celsius. Dennoch ist es keine gute Idee, Kartoffeln im Kühlschrank zu lagern.
Befindet sich das beliebte Gemüse an einem luftundurchlässigen Ort, erhöht sich das Risiko für einen Schimmelbefall. Gleichzeitig begünstigt die Lagerung bei einer niedrigen Temperatur einen „Kälteschock“ der Kartoffel. Dadurch wandelt sich die darin enthaltene Stärke frühzeitig in Zucker um. Die daraus resultierende Geschmacksveränderung kann sich negativ auf den späteren Genuss beim Essen auswirken.
Gleichzeitig erhöht der zunehmende Zuckergehalt der Kartoffel das Risiko, dass sich beim Erhitzen des Gemüses Acrylamid bildet. In großen Mengen aufgenommen steht der Stoff unter Verdacht, das Krebsrisiko bei Menschen aller Altersgruppen zu steigern.
Ist eine kurzzeitige Kartoffellagerung im Kühlschrank schädlich?
Eine längere Kühlschranklagerung von Kartoffeln empfiehlt sich aus den genannten Gründen nicht. Jedoch können Verbraucher das Gemüse für einen kurzen Zeitraum im Kühlschrank aufbewahren. Er dient für wenige Tage als Notlösung, wenn sich kein anderer Ort als „Kartoffellager“ findet. Mehr als ein paar Tage können Kartoffeln im Kühlschrank lagern, wenn dieser als modernes Gerät über ein „Kellerfach“ verfügt.
Ergibt es Sinn, gekochte Kartoffeln im Kühlschrank zu lagern?
Räumen Verbraucher ihren Kühlschrank nach der Reinigung wieder ein, stellt sich die Frage nach der richtigen Kühlschrankorganisation. Um Lebensmittelverschwendung durch eine falsche Lagerung zu vermeiden, prüfen sie, welche Gemüse- und Obstsorten in den Kühlschrank gehören und welche nicht.
Neben Kartoffeln fühlen sich folgende Gemüsesorten außerhalb des Kühlschranks wohler:
- Tomaten
- Zucchini
- Kürbis
- Auberginen
- Möhren
- Zwiebeln
Allerdings gilt das ausschließlich für rohes Gemüse. Wurden Kartoffeln bereits einmal gekocht, steht einer Lagerung im Kühlschrank nichts im Weg. Hier halten sich die Erdäpfel mit oder ohne Schale für mindestens drei bis vier Tage.
Feuchtigkeit an der Kartoffel beschleunigt deren Verderb. Daher empfiehlt es sich, das Gemüse vor der Lagerung im Kühlschrank mit einem sauberen Tuch zu trocknen. Anschließend füllen Verbraucher die gekochten Kartoffeln in eine flache Schale mit Deckel. Alternativ finden sie abgedeckt mit einem Stofftuch auf einem großen Teller Platz.
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Was beachten Verbraucher, wenn sie Kartoffeln einfrieren?
Fehlt der Platz, um Kartoffeln richtig aufzubewahren, empfiehlt sich ihre Lagerung im Tiefkühlfach. Nehmen in diesem mehrere Eisschichten zu viel Raum ein, gibt es eine einfache Lösung: Das Gefrierfach abtauen.
Bevor Verbraucher überschüssige Kartoffeln im Tiefkühlfach lagern, garen sie das Gemüse bissfest. Ob sie es im Vorfeld schälen, entscheiden der individuelle Geschmack sowie die späteren Verwertungswünsche.
Nach dem Kochen benötigen die Kartoffeln ausreichend Zeit, um wieder abzukühlen. Anschließend ergibt es Sinn, sie in gleich große Scheiben oder Stücke zu schneiden. Kleine Kartoffelsorten frieren die Käufer alternativ im ganzen Stück ein. Zur Aufbewahrung im Gefrierfach kommen luftdicht verschließbare Gefrierbeutel oder tiefkühltaugliche Dosen infrage.
Auf das Einfrieren roher Kartoffeln sollten Verbraucher verzichten. Durch den Kälteschock schmeckt das Gemüse später unangenehm süß. Gleichzeitig verändert sich durch diese Art der Lagerung die Konsistenz der Erdäpfel. Tauen sie auf, wirken sie matschig und glasig.
So lagern Kartoffeln richtig
Kartoffeln bevorzugen für ihre Lagerung einen dunklen und vor direktem Sonnenlicht geschützten Ort. An diesem sollte die Temperatur nicht unter vier Grad Celsius fallen.
Warum benötigen Kartoffeln Dunkelheit?
Bei einer Temperatur von mehr als zwölf Grad Celsius verlieren die Knollen die enthaltene Feuchtigkeit. Gleichzeitig beschleunigt sich deren Keimung. Befinden sich an der Kartoffel verfärbte Stellen oder lange Keime, empfiehlt es sich, betroffenes Gemüse zu entsorgen.
Lagern Kartoffel an einem zu hellen Ort, bilden sie eine giftige Substanz namens Solanin. Verzehren Menschen eine große Menge der Erdäpfel mit einem hohen Gehalt dieses Schutzstoffs der Kartoffelpflanze, droht ihnen eine Kartoffelvergiftung.
Welche Lagerorte empfehlen sich für Kartoffeln?
Obwohl Kartoffeln nicht im Kühlschrank lagern sollten, brauchen sie eine kühle Umgebung. Vorwiegend in Häusern älteren Baujahrs bietet sich zu dem Zweck der Keller an. Ebenso bewahren Verbraucher das Gemüse in einem dunklen Vorratsraum auf. In der Herbst- und Winterzeit finden Kartoffeln alternativ in einer Holzkiste mit Luftlöchern auf Balkon oder Terrasse Platz.
Als klassischer Lagerort für Kartoffeln kommt der Kartoffeltopf infrage. Hierbei handelt es sich um große Töpfe aus Steingut oder Ton. Alternativ bestehen sie aus Terrakotta oder Keramik. Neben dem Material spielt das Design für die richtige Kartoffellagerung eine wichtige Rolle. Damit ausreichend frische Luft an die Erdäpfel gelangt, befinden sich an den Seiten der Kartoffeltöpfe mehrere große Luftlöcher.
Eine ungewöhnliche Lagermethode von Kartoffeln besteht in einem „Erdlager“. Um dieses selbst zu bauen, graben Gartenbesitzer ein mindestens 60 Zentimeter tiefes Loch in ihren Garten. Darin sollte eine Wein- oder Holzkiste Platz finden. In dieser liegen anschließend die Kartoffeln. Allerdings darf deren Umgebungstemperatur nicht unter vier Grad Celsius fallen.
Bei jeder Art der Lagerung achten die Verbraucher darauf, gekaufte Kartoffeln von ihrer Plastikverpackung zu befreien. In der Kunststoffpackung fehlt es dem Gemüse an frischer Luft. Das erhöht die Schimmelgefahr.
Fazit
Die Lagerung von Kartoffeln im Kühlschrank dient lediglich als kurzfristige Notlösung. Vorzugsweise bewahren Verbraucher die Erdäpfel im Keller, in einem dunklen Vorratsraum oder in einem luftdurchlässigen Kartoffeltopf auf.