Samsung RF56J9041SR/EG French Door Kühlschrank Review

High End Kühl-Gefrierkombination im French Door Design. Dieser Viertürer von Samsung kommt mit gleich drei getrennten Kühlkreisläufen daher. Mächtige 564 Liter Nutzinhalt stehen für Lebensmittel, Getränke und Gefriergut aller Art zur Verfügung. Außerdem strotzt er vor innovativer Technik und zahlreichen Features. Was es mit den getrennten Kühlkreisläufen auf sich hat und was sich hinter den Türen verbirgt, klären wir in diesem ausführlichen Review.

# Auf einen Blick

Abmessungen (HxBxT)182,5 x 90,8 x 73,3 cmTypFrench Door
Gewicht160 kgFarbe / GehäuseEdelstahl
Nutzinhalt564 LiterEnergieeffizienzklasseA++
Kühlen361 LiterStromverbrauch/ Jahr369 kWh
Gefrieren203 Liter
inkl. Cool Select Zone
Stromkosten / Jahr110,70€
Gefriervermögen12 Kg in 24 hGeräuschemissionen39 dB(A)
Lagerzeit bei Störung14 StundenKlimaklasseSN, N, ST, T
Angenommener Strompreis: 0,30€ / kWh

Erster Eindruck

Gleich ins Auge fällt die ungewöhnliche Aufteilung, die sich durch das Vorhandensein von insgesamt vier Türen offenbart. Für gewöhnlich haben Side-By-Side-Kühlschränke nur zwei Türen, hinter denen sich links der Gefrierteil und rechts der Kühlteil verbirgt. Anders gestaltet sich dies bei French-Door-Kühlschränken. Denn hier ist die untere Hälfte räumlich von der oberen getrennt. Häufig finden sich unten zwei übereinander angeordnete Gefriergut-Schubladen. In diesem Falle aber hat Samsung dem Flaggschiff “RF56J9041SR/EG” eine Aufteilung in vier Kompartimente angedeihen lassen. Hinter den oberen beiden Türen verbirgt sich der großzügige Kühlteil der sich über die gesamte Breite erstreckt. Öffnet man hingegen die Türen darunter, findet sich links der Gefrierteil und rechts die sogenannte Cool Select+ Zone. Was es damit auf sich hat, erläutern wir weiter unten noch ausgiebig.

Betrachtet man den Kühlschrank von oben nach unten, fällt das wohlgefällige Design ins Auge. Aus den Zwischenräumen der einzelnen Türelemente ergibt sich ein interessanter Look / ergeben sich interessante Akzente. Samsung hat auf angeschraubte und damit hervorstehende Griffe verzichtet und stattdessen eine durchgehende Griffmulde eingearbeitet. Diese bildet nicht nur einen Kontrast der den Kühlschrank insgesamt aufwertet, sondern erweist sich darüberhinaus als besonders praktisch. Aufgrund der Aufteilung in vier Bereiche ist dies zudem die eleganteste Lösung, wären sonst vier Griffe nötig, was optisch wohl kaum ein Highlight wäre.

Oben links wurde der Eis- und Wasserspender integriert, der eine Einheit mit dem darüber angebrachten Bedienelement bildet. Oben rechts ist das Logo des Herstellers angebracht, welches das Gesamtbild komplettiert und harmonisch wirken lässt. Es lässt sich also festhalten: Wir haben es hier mit einem ästhetischen Küchenbewohner im Edelstahl-Gewand zu tun – vorausgesetzt man ist grundsätzlich ein Fan von Kühl-Gefrierkombinationen dieser Art. Beim Aufstellen sollte der Abstand zur Wand links und rechts übrigens jeweils mindestens 30 Zentimeter betragen, um einen Öffnungswinkel der Türen zu erreichen, der ungehinderten Zugang zu allen Bereichen im Kühlschrank ermöglicht und das problemlose Entnehmen der Ablagen und Fächer sicher stellt.

Eine verkleidete Rückwand macht es dem Staub schwer, sich abzusetzen.

Eis- und Wasserspender | Festwasseranschluss

Die Nutzung des Eis- und Wasserspenders macht einen Festwasseranschluss erforderlich. Ein integrierter Wasserfilter entfernt unerwünschte Partikel und erhöht so die Qualität und damit den Gesundheitswert des Wassers. Grundsätzlich gilt aber, dass diese Systeme nicht die Arbeit einer Wasseraufbereitungsanlage übernehmen können, die das Wasser sterilisiert und auch Mikroorganismen abtöten kann.

Um die Vorzüge dieses Systems nutzen zu können, wird entsprechend eine Kaltwasserleitung in der Nähe und ein passender Einbausatz benötigt. Da diese Funktion ein Kernelement der Kühl-/Gefrierkombination ist, sollte man die Nutzung entsprechend beabsichtigen. Ansonsten sollte man vielleicht ein Gerät anschaffen, welches über keinen Festwasseranschluss verfügt und gegebenenfalls ganz auf eine Eismaschine und einen Wasserspender verzichtet.

Der Wasserspender verfügt über eine LED-Beleuchtung unter dem Display. Man kann sie auf Dauerbetrieb schalten um die Bedienung auch bei Dunkelheit problemlos bewerkstelligen zu können. Ein netter Effekt ist es sowieso. Ansonsten aktiviert sich die Beleuchtung bei Verwendung des Spenders.

Der Eisspender ist dazu in der Lage sowohl Eiswürfel als auch Crushed Ice (zerstoßenes Eis) herzustellen. Mit den entsprechenden Tasten kann man die gewünschte Einstellung vornehmen.

Zum Entnehmen von Eis oder Wasser muss lediglich ein Glas unter den Wasserspender gehalten und der jeweilige Hebel für Eis oder Wasser damit gedrückt werden. Unten kann man Wasser entnehmen und oben entsprechend Eiswürfel oder Crushed-Ice. Möchte man beispielsweise ein Glas Wasser mit Eiswürfeln, führt man das Glas ein und drückt damit zunächst den oberen Hebel mit der Aufschrift “Ice”. Ist die gewünschte Menge Eis im Glas, rutscht man damit ein paar Zentimeter weiter nach unten, um den Hebel mit der Aufschrift “Water” drücken zu können. Betätigt man versehentlich beide Hebel, wird die zuerst betätigte Funktion angewandt. So hält man schon in wenigen Sekunden ein erfrischendes Getränk in seinen Händen!

Stromverbrauch & -kosten

Pro Monat30,33 kWh9,10€
Pro Jahr369 kWh110,70€
In 5 Jahren1845 kWh553,50€
In 10 Jahren3690 kWh1107€
Angenommener Strompreis: 0,30€ / kWh | Monat = 30 Tage

Energieeffizienzklasse A++ teilt dieses Gerät mit den meisten Side-By-Side-Kühlschränken und French Door Versionen. Das dritte Plus ist sehr selten. Mit einem fiktiven Strompreis von 0,30€ pro Kilowattstunde belaufen sich die jährlichen Stromkosten auf 110,70€. Im Monat kämen bei dieser Berechnung Kosten in Höhe von 9,10€ auf einen zu. Wie man der obigen Tabelle entnehmen kann, würden sich die laufenden Kosten auf 553,50€ in fünf Jahren und 1.107€ in 10 Jahren akkumulieren. Diese Nutzungsdauer kommt der Lebensrealität sehr nahe. Gerade wenn man nicht das Budget für ein Neugerät vorhanden ist, werden Kühlschränke in deutschen Haushalten aber durchaus auch länger verwendet, so lange kein technischer Defekt dazwischen kommt. Beim Kauf sollte man stets die Anschaffungskosten und die Stromkosten über einen längeren Zeitraum aufaddieren, um die Gesamtkosten dann vergleichen zu können. Ein teureres Gerät kann mittel- und langfristig günstiger sein als ein weniger kostenintensives, welches einen höheren Energieverbrauch hat.

Lautstärke

Mit Geräuschemissionen von 39 Dezibel bewegt sich dieser French Door Kühlschrank im grünen Bereich. Er ist ein angenehmer Zeitgenosse und drängt sich nicht mit einer störenden Geräuschkulisse in den Vordergrund. Die meisten Menschen nehmen Geräte wie dieses subjektiv als angenehm wahr. Die Lautstärke sollte stets ein gewichtiges Kaufkriterium sein, denn spätestens wenn man einen lautstarken Krawallmacher sein Eigen nennen kann oder muss, wird diese Eigenschaft sich über all die noch so tollen technischen Innovationen, Features und das tolle Design hinwegsetzen. Die ruhige Art von Kühlgeräten wie diesem wird man definitiv zu schätzen wissen.

Klimaklasse

Die Klimaklasse gibt den Temperaturbereich an, welcher für einen fehlerfreien Betrieb vorliegen muss. In diesem Falle ist das Gerät für vier Klimaklassen geeignet. SN, N, ST & T. Diese umfassen Raumtemperaturen von 10 bis 43°C.

Features und technische Highlights

  • Triple Cooling
    Hinter diesem Begriff – zu deutsch “Dreifachkühlung” – steckt ein revolutionäres Kühlsystem. Es basiert auf drei getrennten Kühlkreisläufen. Einer gilt dem Kühlbereich, einer dem Gefrierabteil und einer dem Multifunktionsfach, der Cool Select+ Zone. Ein Standard-Kühlschrank muss mit nur einem Kühlkreislauf zurechtkommen. Dieser hält sowohl den Kühl- als auch den Gefrierbereich auf Temperatur. Der Nachteil ist, dass hier sowohl Gerüche als auch der Geschmack auf Lebensmittel des angrenzenden Abteils übertragen werden können. Die trockene Luft aus dem Gefrierfach macht sich im Kühlteil breit und beeinflusst Frische und Haltbarkeit von Obst und Gemüse. Und auch Eiswürfel die den Geruch von Lebensmitteln aus dem Kühlbereich angenommen haben locken niemanden hinterm Ofen vor. Die Luftfeuchtigkeit kann nicht spezifisch reguliert werden. Mit dem Triple Cooling System ist all dies möglich. Alle Bereiche werden individuell gesteuert, die Temperatur und damit die Kühlleistung lässt sich gänzlich unabhängig einstellen, ein Luftaustausch zwischen den einzelnen Kompartimenten wird verhindert und damit die perfekten Bedingungen herbeiführen. Ermöglicht wird dies durch die Erweiterung von einem auf drei Kondensatoren. Dieses Konzept erlaubt zudem, dass in der Cool Select+ Zone eine beliebige Temperatur eingestellt werden kann, unabhängig von Kühl- und Gefrierbereich. Mehr über das Prinzip und die Aufgabe eines Kondensators verraten wir übrigens in unserem Ratgeber.
  • Metal Cooling
    Die Rückwand im Kühlschrank-Inneren besteht nicht aus Kunststoff sondern aus Metall. Beim Öffnen des Kühlschranks entweicht normalerweise kalte Luft, während warme Luft hineinströmt. Die Dauer und Häufigkeit des Öffnens bestimmt das Ausmaß dieses Luftaustauschs. Besonders wenn Kinder im Haushalt sind die öfters einen Blick in den Kühlschrank werfen und ihn auch gerne einmal etwas länger geöffnet lassen, geht dies schnell ins Geld. Denn die Kühlschranktemperatur muss nun mit einem erhöhten Energieaufwand wieder gesenkt werden. Dieser Prozess lässt sich zwar nicht aufhalten, aber dank der Metal Cooling Technologie aber deutlich abschwächen. Die Metallplatte speichert die Kälte und trägt ihren Teil dazu bei, dass die Temperatur welche vor dem Öffnen vorgeherrscht hat, schnell wieder hergestellt werden kann. Darüberhinaus sorgt sie für eine gleichmäßige Innentemperatur.
  • Digital Inverter Kompressor
    Der Digital Inverter Kompressor kann seine Leistung sehr exakt an die Gegebenheiten und Erfordernisse anpassen. Seine dosierte Arbeitsweise in mehreren Leistungsstufen minimieren den Stromverbrauch und zeichnen sich dadurch über besonders große Energieeffizienz aus. Ein weiterer Vorteil dieser Funktionsweise besteht in einer verlängerten Lebensdauer.
  • Total NoFrost+
    Keine Lust mehr darauf, regelmäßig den Kühlschrank abtauen zu müssen? Die NoFrost-Funktion verhindert die Eisbildung effektiv und macht das Abtauen überflüssig. Dieses Feature ist bei modernen Geräten natürlich kein Alleinstellungsmerkmal mehr, ein neuer Kühlschrank hat sie standardmäßig integriert.
  • Türalarm

    Mit der entsprechenden Taste lässt sich der Türalarm aktivieren bzw. deaktivieren. Wenn die Kühlschrank-Türe länger als zwei Minuten offen steht, ertönt ein akustisches Signal das erst dann wieder erlischt, wenn man die Tür geschlossen hat. Ein Warnsystem wie dieses ist absolut sinnvoll und daher standardmäßig in den meisten neueren Geräten verbaut.

  • Energy Saver
    Diese Funktion hilft beim Energie sparen. Sie ist standardmäßig aktiviert, kann jedoch deaktiviert werden, sollten sich beispielsweise Wassertropfen an den Türen sammeln. Im aktivierten Zustand leuchtet das entsprechende Symbol.
  • Power Freeze
    Diese Funktion bringt den Kompressor mächtig auf Touren. Die Leistung wird erhöht und Lebensmittel lassen sich besonders schnell einfrieren. Aber auch wenn die Temperatur im Gefrierteil zu hoch ist – zum Beispiel weil man größere Mengen an Lebensmitteln zum Einfrieren hinein gegeben hat – sorgt die Power Freeze oder Super-Gefrieren Funktion für einen raschen Ausgleich. Aktiviert sollte sie bei größeren Lebensmittel-Mengen einige Stunden, manchmal sogar knapp einen Tag vorher, werden. Nach etwa 50 Stunden wird sie automatisch abgeschaltet – wenn man dies nicht manuell schon vorher macht. Selbstredend steigt der Energieverbrauch vorübergehend, während die Funktion aktiv ist. Ein Segen ist Power Freeze immer dann, wenn man Leichtverderbliches schnell einfrieren möchte oder große Mengen an Eiswürfeln herstellen.
  • Power-Kühlung
    Was sich im Gefrierabteil bewährt hat, kann auch im Kühlteil nicht schaden. Über eine Taste lässt sich die Temperatur anpassen, wenn man den Großeinkauf im Kühlschrank verstauen möchte, ohne dass die Kühlkette der bereits gelagerten Lebensmittel unterbrochen wird, weil die neuen die Innentemperatur anzuheben drohen. Einstellbar sind Temperaturen von 1 – 7°C. Auch wenn die Tür zu lange offen stand oder warme Speisen in das Kühlgerät gegeben wurden eignet sich die Funktion bestens, um den negativen Effekten entgegenzuwirken. Aktiviert wird sie übrigens über eine Taste, ganz simpel.

Kühlen & Gefrieren

Auf stolze 564 Liter Nutzinhalt bringt es dieser elegante Gigant im French Door Design. Davon entfallen 361 Liter auf den gigantischen Kühlteil und 203 Liter auf Gefrierfach und Cool Select Plus Fach bzw. FLEXZONE. Die metallene Rückwand im Kühlbereich sowie zahlreiche Metall-Applikationen welche die einzelnen Fächer zieren, verleihen dem Boliden aus dem Hause Samsung einen hochwertigen Look. Ein besonderes Augenmerk hat der Hersteller auf eine umfangreiche Beleuchtung in Form von leistungsstarken und langlebigen LEDs gelegt. Der Kühlschrank wird nicht nur von in die Decke integrierten LED-Elementen ausgeleuchtet, sondern auch von den Seiten. Das macht sehr viel Sinn, denn wenn die oberste Ablage zugestellt ist, fällt entsprechend weniger Licht hindurch auf die nächsten Ebenen. Das Multi-Flow bzw. Multi Airflow System oder Umluft-System sorgt für eine gute Luftzirkulation und damit optimale Temperaturen im Kühl- und Gefrierbereich.

Kühlteil

Von unten nach oben machen zwei Frischefächer für Obst und Gemüse mit der Aufschrift “EZ-FRESH ZONE” den Anfang. Zwischen den Fächern findet sich der Wasserfilter. Er erinnert an einen manuellen Drehregler zur Einstellung der Kühlschranktemperatur. Aber diese wird natürlich bequem über das digitale Bedienelement außen gesteuert. Direkt darüber wird die Obst- und Gemüse-Einheit mit einem durchgehenden Fachboden abgeschlossen. Dieser bietet reichlich flexibel nutzbaren Stauraum. Auch große Töpfe und Auflaufformen bringt man hier anstandslos unter. In der ersten Ablage aus Sicherheitsglas findet man desweiteren zwei kleine Hebel, je links und rechts über den darunterliegenden Fächern mit der Aufschrift “Humidity Control”. Damit kann man die Luftfeuchtigkeit für das Obst und Gemüse individuell einstellen, von “Low” bis “High”. Über der ersten Abstellfläche folgen zwei voneinander unabhängige Ablagen, die man in ihrer ganzen Breite nutzen kann. Eine Besonderheit hat die auf der rechten Seite inne. Sie lässt sich ganz bequem verkürzen. Man kann sie nach hinten schieben und so Platz schaffen für Flaschen. So lassen sich beispielsweise Sektflaschen dort aufbewahren und stilvoll präsentieren. Zwei weitere Zwischenböden befinden sich darüber. Die linke ist etwas verkürzt, da hier die Eismaschine angebracht ist und Raum für sich beansprucht. Natürlich lassen sich die Fachböden zur Reinigung oder zur Bereitstellung von mehr Stauraum entfernen.

Türfächer: In den Türen stehen einem jeweils drei Türfächer zur Verfügung. Zur Reinigung lassen sie sich mit nur einem Handgriff entnehmen. In diesen geräumigen Fächern bekommt man alles unter, was man sich nur vorstellen kann. Von Getränken über Ketchup und Mayonnaise bis hin zu Marmeladen und Konfitüren. In der rechten Tür finden im Fach ganz oben gut und gerne 20 Eier platz. Links fällt es hingegen etwas kleiner aus, denn hier gibt es eine Aussparung für die Eismaschine. Betroffen ist auch das Fach darunter, denn hier ragt ein Anbau in den Raum, welcher zum Eis- und Wasserspender an der Front gehört.

Gefrierteil und Cool Select+ Zone

  • Was sich hinter dieser Bezeichnung verbirgt: Samsung hat den “RF56J9041SR/EG” mit einem vielseitig nutzbaren Multifunktionsfach, der “Cool Select Zone+” ausgestattet. Es beansprucht den Raum der sich hinter der rechten Tür in der unteren Kühlschrank-Hälfte befindet. Man kann den Temperaturbereich völlig flexibel bestimmen und damit für die gewünschte Nutzung optimieren. Es ergänzt die beiden anderen Bereiche perfekt. Man kann es zum sanften Auftauen verwenden, ganz klassisch als Gefrierfach (-15 bis -23°C), als Erweiterung des Kühlschrankbereichs (+/- 0°C) oder zur Aufbewahrung von Fleisch oder Gemüse als Frischefach. Hier würde man dann Temperaturen von 0°C für Fleisch bzw. 3°C für Gemüse einstellen. Die Vorteile dieser Zwischenstufe im Vergleich zur Aufbewahrung im wärmeren Kühlteil oder dem wesentlich kälteren Gefrierteil sind zahlreich, hier lohnt sich eine kleine Recherche via Google. Es stehen insgesamt vier Temperatur-Stufen zur Auswahl. Hier kommt der angesprochene dritte Kühlkreislauf zum Einsatz. Diese Funktion ist ein Ausstattungsmerkmal der Oberklasse und sehr nützlich. Natürlich muss man sich die Mühe machen, sich etwas Hintergrundwissen über die geeignetsten Temperaturen zur Lagerung verschiedener Lebensmittel und ihrer Vorzüge aneignen. Es lohnt sich!

# Die vier verfügbaren Modi:

  • Kühlschrank: 2°C
  • Chill: 1°C
  • Soft Freeze: -5°C
  • Frozen: -15 bis -23°C

Im Gegensatz zum Kühlbereich sind Gefrierteil (links) und Cool Select Zone durch eine Zwischenwand räumlich voneinander getrennt. Was den Aufbau und die Einteilung anbelangt, sind sie identisch. Von unten nach oben sind zwei große Gefriergut-Schubladen (Big Box Plus) übereinander angeordnet die man ganz praktisch herausziehen kann und darüber ein Schubboden, welcher flexibel nutzbar ist. Besonders praktisch ist die Möglichkeit, das mittlere Schubfach entnehmen zu können um stattdessen einen Zwischenboden einzusetzen. So käme man auf ein Gefriergut-Fach ganz unten und zwei Ablagen darüber.

Türfächer: Insgesamt stehen sechs Türfächer als Stauraum für Gefriergut aller Art zur Verfügung. Links und rechts, also pro Tür, jeweils drei. Bis auf das oberste Fach handelt es sich um Zwei-Sterne-Fächer. Die Temperatur ist etwas höher als im restlichen Gefrierteil. Auch diese lassen sich kinderleicht zur Reinigung entfernen. Dasselbe gilt für die Glasablagen und Schubfächer.

Auf die Vier-Sterne-Bereiche entfallen 179 Liter Nutzvolumen, auf die Zwei-Sterne-Bereiche 24 Liter.

Bedienung

Das Bedienelement ist in die obere linke Tür eingearbeitet – direkt über dem Eis- und Wasserspender. Es ist logisch aufgebaut und kann im Grunde genommen intuitiv bedient werden. Das LED-Display gibt gut leserlich die Kühlschranktemperatur aus und Auskünfte darüber, welche Funktionen gerade aktiviert bzw. deaktiviert sind. Die linke Hälfte widmet sich dem Gefrierteil, die rechte dem Kühlteil und die untere dem darunter liegenden Eis- und Wasserspender. Neben einer digitalen Temperaturanzeige für Kühl- und Gefrierteil stehen jeweils drei Symbole mit eindeutiger Beschriftung zur Verfügung, um verschiedene Funktionen aktivieren bzw. deaktivieren zu können. Neben der Anzeige für den Gefrierbereich kann man die PowerFreeze-Funktion, den akustischen Türalarm und eine Energiespar-Funktion bedienen. Neben der Anzeige für den Kühlbereich steht die Funktion PowerCool zur Auswahl. Darunter gibt es mit dem Feld “Cool Select+” die Möglichkeit, diese Zone anzusteuern und dieser einen der vier zur Verfügung stehenden Modi zuzuweisen. Diese werden in der Mitte des Bedienfeldes ganz übersichtlich aufgelistet. Die dritte Option widmet sich dem Ice Maker. Man kann ihn deaktivieren, wenn man ihn – beispielsweise im Winter – nicht nutzen möchte. Ganz unten gibt es zwei weitere Felder. Cubed Ice und Crushed Ice. Hier kann einstellen, ob man lieber Eiswürfel oder Crushed Ice möchte. Alles in allem sehr übersichtlich, einfach und schnell zu bedienen. Ein Studium muss man hierfür wahrlich nicht absolvieren. Auch praktisch ist die Anzeige der Lebensdauer des Wasserfilters. So weiß man genau, wann man ihn wechseln muss.

Erhöht sich die Temperatur merklich im Inneren, macht die digitale Anzeige darauf aufmerksam, indem sie blinkt. Und zwar so lange, bis die Kühlschranktemperatur wieder im grünen Bereich ist. In der Praxis kommt dies immer dann vor, wenn man den Kühlschrank zu lange geöffnet lässt oder warme Speisen hinein gibt.

Temperatur einstellen: Die empfohlenen Temperaturen liegen je bei -19°C im Gefrierteil und bei 3°C im Kühlteil. Eine manuelle Anpassung der Temperaturen ist in wenigen Augenblicken vorgenommen. Zunächst wird die entsprechende Taste gedrückt. “Freezer” für den Gefrierbereich oder “Fridge” für den Kühlbereich. Dann kann man eine neue Einstellung mit dem erneuten Betätigen der jeweiligen Taste vornehmen. Das Display gibt die Temperatur aus. So weiß man immer bescheid, was gerade eingestellt ist.

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